Musikverein                           
Achdorf e.V.                   
 

Presseberichte ab dem Jahre 2011

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2014

Konzert 2014

Mit einem Doppelkonzert haben der Musikverein (MV) Achdorf und die Feuerwehrkapelle Wellendingen einmal mehr aufgezeigt, wie schön Blasmusik sein kann. Alexander Erhart, Vorsitzender des Musikvereins, lag richtig, als er den vielen Gästen ein anspruchsvolles Konzert versprach. Außerdem zeigte er sich erfreut, den Vizepräsidenten des Blasmusikverbands Schwarzwald-Baar-Kreis, Egon Bäurer, unter den Gästen zu haben, der die Ehrung zweier verdienter Aktiver vornahm. Zudem wurden die Leistungsabzeichen an fleißige Jungmusiker überreicht. Aber erst einmal standen die beiden wunderbaren Kapellen im Mittelpunkt des Geschehens.

Die Feuerwehrkapelle eröffnete unter der Leitung von Marco Peter den Konzertabend. Schon mit den ersten beiden Musikstücken „Washington Grays“ und „Santana A Portrait“ zeigten die Blasmusiker, auf welch hohem Niveau sie spielen. Hierbei glänzten die beiden Saxophonisten Melanie Grampp und Andreas Dilger und zeigten ihre Extraklasse. Schräge Töne gab es dann bei „The Magic of Boney M“, ländlich sittlich dann die Polka „Morgengedanken“. „Jungle Fantasie“, das bekannte Lied „Über sieben Brücken musst Du gehn“ sowie einige Zugaben rundeten den Auftritt der Gäste ab. Die Vorsitzende der Feuerwehrkapelle Katharina Rombach fand nette Worte für den Gastgeber, Jessica und Julia führten durchs Programm. Es dauerte dann etwas, bis die Blasmusiker aus Achdorf die Bühne betraten, um die Freunde der Blasmusik weiter zu unterhalten. Und das taten sie bravourös. Unter der Leitung von Christian Dietsche, der sein Orchester hervorragend auf den Konzertabend vorbereitet hatte, begaben sie sich mit einigen Weisen aus dem Musical „Elisabeth“ in die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Ihren Soloauftritt auf der Blockflöte hatte dann Adelheid Bäurer, sie spielte gegen das gesamte Orchester an und machte das klasse. Viel Beifall für sie und die Kapelle. Überhaupt, das Publikum ging bei den Musikvorträgen mit, war begeistert und brachte das auch zum Ausdruck. Dirigent Dietsche und seine Musiker wussten auch mit den Musikstücken „La Storia“ und „Désenchantée“ zu überzeugen. Zu Ehren des 80. Geburtstags von Udo Jürgens spielte die Achdorfer Kapelle ein Medley aus dem Repertoire des Künstlers. Mit ländlicher Blasmusik, betitelt mit „Musikantensehnsucht“, und einigen Zugaben endete ein unterhaltsames Konzert. Das Publikum war angetan und zeigte es immer wieder durch viel Beifall. Alexander Erhart und Egon Bäurer überreichten Leistungsabzeichen und ehrten Aktive. Benedikt Erhart wurde zum Vereinsehrenmitglied ernannt.

 

Konzert 2015

 

Sie hatten nicht zu viel versprochen, die beiden Ansagerinnen Jessica und Julia und viel verdienten Beifall gab es für die Feuerwehrkapelle, die mit dem bekannten "Liebe ist wie eine Rose" dankte.

Geleitet von Christian Dietsche nahmen die Musikerinnen und Musiker vom Musikverein Achdorf die Zuhörer mit ins Musical "Elisabeth" und erinnerten an das Leben dieser ungewöhnlichen Frau. Charmant erläuterte Ansagerin Jaqueline Scherzinger, was passiert, wenn man ein Musikwerk spielen will, dem Ensemble aber Harfe und Klavier fehlen. Ganz einfach, Christian Dietsche legte den Harfenpart ins Register und das Klaviersolo interpretierte Adelheid Bäurer auf der Blockflöte. Und so kam fast schon sinfonisch anmutend "Atlantis" zur Aufführung und erinnerte an stolze aggressive Krieger, das einfache Leben der Menschen und den dramatischen Untergang der sagenhaften Insel, eindringlich fantasievoll und zurückhaltend musikalisch aufgelegt. In intensivem Registereinsatz erklang "La Storia", ein ebenso wie "Desenchantee" bekanntes zeitgenössisches Musikwerk im Satz für Blasorchester.

Mit einem Medley ehrten dann die Musiker Udo Jürgens zum 80. Geburtstag und in dieser umfassenden Hommage an den großen Künstler fehlten seine bekanntesten Titel zur Freude der Zuhörer natürlich nicht. Mit der temperamentvoll gespielten Polka "Musikantensehnsucht" endete eigentlich das Programm des Musikvereins. Aber auch hier kamen die Musiker natürlich nicht ohne Zugaben von der Bühne und dankten mit Blasmusik vom Feinsten.

Das war aber nicht alles. Ohne Dirigent, sicher und selbstbewusst,wissen die Achdorfer Musiker zu agieren, denn der hatte sein Gesangsensemble an die Bühnenrampe geholt und stimmte gemeinsam mit seinen Sängerinnen und Sängern mit dem bekannten rockigen Song "Christmas" auf die kommende Weihnachtszeit ein. Ein abwechslungsreicher gelungener konzertanter Abend auf hohem musikalischen Niveau, der keine Wünsche offen ließ, nur leider bei aller Spielfreude, ein wenig zu lang geraten war.

Vereinsvorsitzender Alexander Erhart und Dirigent Christian Dietsche zeichneten Nadine Riva und Lea Rösch mit dem Leistungsabzeichen in Bronze und Julia Mogel und Jan Rösch mit dem silbernen Jungmusiker-Leistungsabzeichen aus. Erhart wies darauf hin, dass diese Qualifikationen nur mit Übungsfleiß und Musikinteresse erreicht werden können und wesentliche Voraussetzungen sind, um im Ensemble mit spielen zu können. Sein Dank galt auch der Musikschule Blumberg, in der die jungen Musikeleven intensiv auf diese Prüfungen vorbereite werden. Zudem wurden die aktiven Musiker Stefan Bruder, Posaune und Ralf Maurer, Trompete für fünfzehn Jahre im Orchester geehrt.

Für den Schwarzwald-Baar-Blasmusikverband nahm der stellvertretende Verbandspräsident Egon Bäurer die weiteren anstehenden Ehrungen wahr und zeichnete mit Norbert Schwemmer und Benedikt Erhart gleich zwei "Urgesteine" des Musikvereins aus. Für vierzig Jahre Mitgliedschaft erhielt Norbert Schwemmer die Goldene Ehrennadel des Verbands mit Urkunde. Für 50 Jahre als aktiver Musiker wurde Benedikt Erhart nicht nur mit der Großen Goldenen Ehrennadel mit Urkunde ausgezeichnet, sondern zudem zum Ehrenmitglied im Verband ernannt. Mit dankenden Worten schloss sich Vorsitzender Alexander Erhart an, überreichte die Vereinsnadel an Benedikt Erhart und ernannte in ebenfalls zum Ehrenmitglied im Musikverein.

 

Konzert 2014

Christian Dietsche ist seit 2010 Dirigent des Musikverein Achdorf und übernahm vom langjährigen Orchesterleiter Roland Merz das Ensemble. In dieser Zeit hat der junge Musiker viele neue Ideen ins Orchester eingebracht, ist zusammen mit den engagierten Musikern neue Wege gegangen und hat bei sehr vielen Auftritten über die Jahre hin, erfolgreich das hohe Niveau der Achdorfer Musiker präsentiert. Eigentlich sollte der Konzertabend am Samstag im Haus des Gastes ein Abschiedskonzert sein, denn Dietsche wollte eigentlich seine Tätigkeit als Dirigent beenden. Aber jetzt machen Dirigent und Musiker zusammen gemeinsam weiter. "Ich kann und will diese Kapelle nicht so einfach abgeben, auch wenn ich mittlerweile am Kaiserstuhl lebe und arbeite", so Christian Dietsche und erläuterte weiter, dass er um der Harmonie und des freundschaftlichen Umgangs in dieser Gemeinschaft die nun doch weiten Fahrwege zu Proben und Auftritten auf sich nimmt. Foto: Derksen